Rechner

Taupunkt-Rechner: Wann werden Fenster und Wände nass?

Kühlt feuchte Raumluft an einer kalten Fläche bis zum Taupunkt ab, schlägt sich Wasser nieder1. Geben Sie Raumtemperatur und Luftfeuchte ein. Mit der Temperatur einer Fläche, etwa der Fensterscheibe, zeigt der Rechner, ob sie nass wird.

Die Formel: Taupunkt τ = 234,175 · ln(e / 6,1078) / (17,08085 − ln(e / 6,1078)), dabei ist e der Dampfdruck: relative Luftfeuchte / 100 · 6,1078 hPa · exp(17,08085 · T / (234,175 + T)), Konstanten des Deutschen Wetterdienstes.

Was das beim Wäschetrocknen heißt

  • Je feuchter die Raumluft, desto höher der Taupunkt und desto eher werden kühle Scheiben und Außenwände nass1. Beispiel des Umweltbundesamts: Bei 22 °C und 50 Prozent relativer Feuchte bildet sich unter etwa 11 °C Kondenswasser3.
  • Trocknet Wäsche in der Wohnung, steigt die Luftfeuchte4. Lüften senkt sie wieder4.
  • Bleibt eine Stelle lange feucht, kann dort Schimmel wachsen3.

Die Formel

Der Rechner nutzt die Magnus-Formel mit den Konstanten des Deutschen Wetterdienstes2 und dessen Taupunktformel2:

Sättigungsdampfdruck (T ≥ 0 °C): E(T) = 6,1078 hPa · exp(17,08085 · T / (234,175 + T))

unter 0 °C: 17,84362 und 245,425 statt 17,08085 und 234,175

Dampfdruck: e = relative Luftfeuchte / 100 · E(T)

Taupunkt: τ = 234,175 · ln(e / 6,1078) / (17,08085 − ln(e / 6,1078)); ist das Ergebnis negativ, mit 17,84362 und 245,425 neu rechnen

Wasserdampf je m³: ρ = e / (RW · TK), RW = 461,51 J/(kg·K)

Kurz erklärt

Was ist der Taupunkt?
Die Temperatur, bis zu der feuchte Luft abkühlen muss, damit sich Wasser niederschlägt1.
Wie messe ich die Temperatur der Fensterscheibe?
Mit einem Oberflächen- oder Infrarot-Thermometer, so wie es die Anleitung des Geräts beschreibt.