Für beide Wege

Wäsche trocknen nach Jahreszeit

Im Sommer trocknet Wäsche draußen schnell, im Winter bleibt sie drinnen oft klamm. Entscheidend sind Temperatur, Wind und Luftfeuchte1: Draußen trocknen Sie am besten bei trockenem, windigem Wetter, drinnen mit Lüften oder Luftentfeuchter, notfalls mit dem Trockner.

Sommer

  • Wärme, Wind und trockene Luft: draußen trocknet Wäsche jetzt am schnellsten1.
  • Sonne kann Farben ausbleichen: Buntes und Schwarzes auf links2 und an einen schattigen Platz3.
  • Über Nacht die Wäsche hereinholen: Nachts steigt die relative Luftfeuchte meist1.

Frühling, Herbst und Regentage

  • Bei Regen oder Nebel, also 100 Prozent relativer Luftfeuchte, trocknet Wäsche draußen nicht1: unter Dach oder drinnen trocknen.
  • Dicke Teile wie Handtücher und Jeans an trockenen Tagen draußen, Kleinteile drinnen.

Winter draußen

Auch bei Frost trocknet Wäsche draußen: Das Eis geht direkt in Wasserdampf über. Die Wäsche ist danach kälter, aber trocken1. Auch dann gilt: Je höher die Luftfeuchte, desto schlechter trocknet sie1. Am besten klappt es also an trockenen Tagen.

Winter drinnen

Kalte Luft kann wenig Wasserdampf aufnehmen: Gesättigte Luft enthält bei 0 °C etwa 5 Gramm je Kubikmeter, bei 15 °C knapp 13 Gramm1. Was die Wäsche abgibt, landet in der Raumluft4. In Räumen mit hoher Luftfeuchte rät das Umweltbundesamt, in der kalten Jahreszeit keine Wäsche zusätzlich zu trocknen5.

Wer im Winter drinnen trocknet: ausreichend lüften, mit kurzem Stoßlüften von jeweils 5 bis 10 Minuten6, die Luftfeuchte messen4 und bei Bedarf einen Luftentfeuchter nutzen.

Kurz erklärt

Warum wird Wäsche im Winter drinnen nicht trocken?
Kühle Luft kann wenig Wasserdampf aufnehmen1, und je feuchter die Raumluft, desto langsamer trocknet die Wäsche1. Lüften, Wärme oder ein Luftentfeuchter helfen.
Ist Wäsche nach dem Frost-Trocknen wirklich trocken?
Ja, wenn das Eis verdunstet ist; sie ist dann nur kälter als nach dem Trocknen im Warmen1. Fühlt sie sich noch feucht an, drinnen fertig trocknen.